
Graben: der Graben war über fünf Jahrhunderte der pulsierende Herz des Geschäftslebens. Heutzutage ist der Graben, mit seinen luxuriösen Vitrinen, die eleganteste autofreie Einkaufsstraße Wiens. Besonders auffallend ist die Pestsäule, ein kunstvolles Monument aus der Barockzeit, das mitten im Graben steht. Im Jahre 1679 wurde es errichtet und erinnert an die dunklen Zeiten, als die Pest in Europa ihr schreckliches Unwesen trieb.
Der autofreie Graben ist mit den prachtvollsten Gebäuden der Stadt von großartigen Architekten gesäumt, die als Wohnhäuser, Büros oder Einkaufshäuser benutzt werden.
Ein Beispiel ist das von Hans Hollein errichtete Haas Haus, eines der modernsten Gebäuden Wiens und zugleich Stolz der Stadt. In den außen verspiegelten Glasflächen reflektiert sich der Stephandom.
Außerdem kann man in den exklusiven Kaffees und Restaurants im oberen Bereich des Haas Hauses einer atemberaubenden Aussicht über den Stephandom genießen.
Am Ende des Grabens erreicht man den Stephanplatz (dieser Platz war ursprünglich der Friedhof Hl. Stephan), wo der Stephandom in aller Pracht ragt. Der Stephandom ist einer der touristischen Hauptziele Wiens.
Der im Jahre 1147 erbaute Dom (spätrömisch) befindet sich im Stadtkern und ist nicht nur das Wahrzeichen von Wien sondern auch einer der größten und schönsten gotischen Kathedralen der Welt. Er wurde viele änderungen und Erweiterungen unterworfen bis er im 15. Jahrhundert die aktuelle Gestalt erhielt. Der Dom ist der längste und mit seinen 137 Meter der höchste Gebäude Europas.

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